Die Stimmen nach Spiel WSV-Sportchef Manno: „Und das werden wir tun“

Wuppertal · Als Tabellenvorletzter war der Fußball-Regionalligist WSV nach Bocholt gereist. Auf dem Rang blieb er nach dem 1:1, aber verkürzte den Abstand auf Wiedenbrück. Die Stimmen aus dem Stadion Am Hünting.

Der Sportliche Leiter Gaetano Manno (li.) und Trainer Sebastian Tyrala.

Foto: Stefan Rittershaus

Sebastian Tyrala (Trainer Wuppertaler SV): „In der ersten Halbzeit waren wir nach 15 Minuten die bessere Mannschaft, in der zweiten Halbzeit haben wir gut verteidigt. Es ist ärgerlich, dass wir vor der Pause zwei Hochkaräter liegen lassen, machen dann das 1:0. Und dann das Gegentor, das keine Ecke war. Am Ende haben wir Glück und alles reingehauen. Wenn wir vor der Pause die Chancen nutzen, nehmen wir mehr mit, aber den Punkt haben wir sicher.“

Christopher Schorch (Interimstrainer 1. FC Bocholt): „Bastian hat schon viel gesagt, wir haben zu Beginn ein bis zwei Chancen. Wir haben viele falsche Entscheidungen getroffen, bekommen dann das Gegentor, wo die Gier fehlt. Nach den Wechseln kommen wir besser zurück. Wir haben gedrückt, am Ende ist es ein verdienter Punkt für beide. Alles Gute für Wuppertal für den Rest der Saison.“

Gaetano Manno (Sportlicher Leiter Wuppertaler SV): „Von den Torchancen her ist es ein Punktverlust. Aber in Bocholt zu spielen ist nicht einfach, sie hatten zuletzt einen super Lauf. Wir nehmen den Punkt mit, wir haben Abstiegskampf pur. Da zählt jeder Punkt.

Es ist trotzdem etwas schade. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen können und hätten dann das 2:0 machen können. Das Tor ist ärgerlich, weil es keine Ecke war. Die Bocholter Spieler gehen weg, aber der Schiri gibt die Ecke. Zurzeit ist der liebe Gott nicht auf unserer Seite. Aber die Mannschaft hat gut gearbeitet.

Wir sind eine Einheit und legen alles ab, was stören könnte. Das hat man heute auch gesehen. Es sind noch sieben Spiele. Egal was mit Düren und Uerdingen passiert – wir schauen auf uns und wollen aus sportlicher Sicht zwei Mannschaften hinter uns lassen. Und das werden wir tun.“

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