Neue Folge Wuppertaler Gastronomie: What’s new, what’s zu?

Wuppertal · Alles Mögliche aus der bunten, vielfältigen Wuppertaler Gastronomie.

Jela Rust und Goran Knezevic führen die gemütliche Schankwirtschaft „Friedrichs“ an der Friedrichstraße 63. Das Lokal feiert jetzt sein 65-jähriges Bestehen.

Foto: Simone Bahrmann

Heute beginnen wir mal „weit draußen“, nämlich in Ronsdorf: Der nette Italiener bei Giovanni, der lange an der Kurfürstenstraße 146 zu Hause war, ist zum Tennisclub Grün-Weiss Elberfeld in die Straße Kapellen 16 auf Lichtscheid umgezogen. Dort wird die Tradition von Landhausküche in der Atmosphäre eines Familienrestaurants fortgesetzt.

Am früheren „Giovanni“-Standort an der Kurfürstenstraße hat soeben wiederum ein italienisches Lokal namens La Tavola eröffnet, das sich „Restaurant & Café“ nennt.

Von Ronsdorf weit entfernt, in Sonnborn, gibt es etwas Neues aus dem Restaurant Schloss Lüntenbeck zu berichten: Die dortigen Küchen-Kreationen kann man jetzt auch dienstags genießen. Tim Lipke, Marinos Katis und ihr Team haben nur noch montags Ruhetag.

Und wo wir schon in Sonnborn sind: Silvio Grifo hat sein langjähriges italienisches Ristorante La Nuova Casa an der Kaiserstraße 200 unter der Schwebebahnstation Hammerstein geschlossen. Dort findet man jetzt den Hammer Grill mit Pizza, Pasta, Döner, Burgern, Schnitzeln sowie asiatischen Gerichten.

Das Ehepaar Jingjing Jin und Zurong Cheng hat das „Kakkoii Sushi“ an der Uellendahler Straße 369 übernommen und wiedereröffnet.

Foto: Simone Bahrmann

Apropos Asien: Das Kakkoii Sushi Grill & Bar an der Uellendahler Straße 369, Ecke Röttgen, hat neue Inhaber: Das Ehepaar Jingjing Jin und Zurong Cheng präsentiert eine erweiterte und aktualisierte Speisekarte mit vielen Ideen rund um Sushi & Co.

Jetzt auf einen Sprung nach Barmen. Darüber, dass das jahrzehntelang existierende Restaurant Zur alten Bergbahn in der Sachsenstraße am Toelleturm geschlossen ist, hatten wir wir bereits vor einiger Zeit außerhalb dieser Rubrik berichtet.

Vor nicht allzu langer Zeit eröffnet hat dagegen Dimi’s Greek House am Fischertal 48: Der sehr hübsch eingerichtete Imbiss bietet beispielsweise besondere Pita-Variationen.

Sein „Coming soon auch in Wuppertal“ kündigt auf Plakaten an den noch undurchsichtigen Fenstern das Caféchino mit dem Programm „Cocktail & Kaffee“ an. Einziehen wird die neue Location auf gar nicht mal kleiner Fläche an der Schuchardstraße, Ecke Rolingswerth in der Barmer Fußgängerzone.

Immer noch aktuell und perfekt fürs Osternest: „So schmeckt Wuppertal! 2024/2025“, der große Gastronomie-Guide der Rundschau mit 148 Restauranttests. Das Heft gibt es für 10,90 Euro im Buch- und Zeitschriftenhandel, in der Rundschau-Geschäftsstelle an der Ohligsmühle 7-9 sowie auf www.rp-shop.de

Foto: Rundschau/Bettina Osswald

Ein paar Schritte weiter gibt es Neuigkeiten im Bier- und Speisehaus Onkel Ludwig an der Winklerstraße 19. Inhaber Lothar Tepel möchte mit 76 Jahren endlich in die verdiente Rente gehen und wird demnächst einen Nachfolger vorstellen. Er soll die Tradition des beliebten Lokals, dem die Redaktion von „So schmeckt Wuppertal!“ 2024 das „Goldene W“ in der Kategorie „Gutbürgerliche Küche“ verliehen hat, nahtlos fortsetzen.

Am anderen Ende von Barmen, an der Grenze zwischen Langerfeld und Schwelm, weht frischer Wind im früheren „Hotel-Restaurant Neuenhof“ an der Schwelmer Straße 246-248: Dort hat das Yemeni Restaurant eröffnet – und bietet seinen Gästen authentische jemenitische Küche. Wer die kulinarischen Spezialitäten des Landes im Süden der arabischen Halbinsel entdecken möchte, ist hier richtig. Zwei unserer Leser haben uns unabhängig voneinander positive Erfahrungsberichte gemailt.

Nun nach Elberfeld. An der Bankstraße 4, ein paar Schritte von der Herzogstraße entfernt, gibt es zwar das „Taste of India“ nicht mehr, aber die facettenreiche Küche des Subkontinentes ist immer noch aktuell: Vor kurzem hat hier das indische Restaurant Haveli eröffnet. Das Innere zeigt sich geschmackvoll-elegant, die Karte voller Ideen auch für Vegetarier und Veganer. Und etwas aus der ayurvedischen Küche gibt es auch.

Im seit mittlerweile fast drei Jahren wegen des sich hinziehenden Umbaus geschlossenen arabischen Lokal Karawane an der Hofaue 6 wird kräftig gearbeitet. Und im (noch zugeklebten) Fenster verkündet ein großes Plakat: „Bald wieder zurück!“ Wir sind auf den für „in Kürze“ angekündigten Neustart gespannt ...

Das gilt auch an der Alten Freiheit schräg gegenüber von den City-Arkaden: Wo früher „Hussel“ Leckeres aus Schokolade & Co anbot, wird in Kürze eine Filiale der „Fast-Good“-Kette Pommesfreunde mit Burgern, Pommes und Currywurst eröffnen. Damit reiht sich Wuppertal in die Reihe von über 50 „Pommesfreunde“-Standorten in zwei Ländern ein.

Zum Thema Start: Der liegt im Friedrichs an der Friedrichstraße 63 neben dem Elberfelder Rathaus schon sehr lange zurück. Das Lokal feiert jetzt sein stolzes 65-jähriges Jubiläum. Als Gasthaus „Zum Dortmunder“ wurde es 1960 eröffnet. Viele Pächter und Geschäftsführer gingen ins Land, einige blieben nur kurz, andere schafften 27 Jahre. 2014 wurde das Haus in „Friedrichs“ umgetauft. Die heutigen Betreiber der gemütlichen Schankwirtschaft sind Goran Knezevic und Jela Rust. Im hinteren Teil des Lokals ist ein Partyraum für bis zu 50 Personen buchbar.