Denn die Räume der Beratungsstelle am Laurentiusplatz liegen zwar zentral, sind aber trotzdem nicht für alle Frauen erreichbar, erklärt Carolin Brüggemann von der Frauenberatung. Mit „Tilda“ wird die Beratung zugänglicher – zum Beispiel in entlegeneren Stadtteilen wie Ronsdorf, Cronenberg oder Dönberg. Die Frauenberatung will dann auch ihr Präventionsangebot an Schulen und Jugendzentren zu Themen wie sexualisierte und digitale Gewalt oder Essstörungen erweitern.
Im gemütlichen Inneren des Busses können geschützte und anonyme Gespräche stattfinden, von außen zeigt der Bus Zusammenhalt und Heilung, erklärte die Künstlerin Pia Klüver. Schienen ermöglichen Frauen mit Gehbehinderung Zugang zur mobilen Beratung.
Finanziert wurde Tilda mithilfe des Bürgerinnen- und Bürgerbudgets 2021 in Höhe von 48.000 Euro, durch Spenden und den Förderverein der Frauenberatung Wuppertal. Weitere Infos gibt es auf der Homepage unter frauenberatungwuppertal.de