SPD lud Vereinsvertreterinnen und -vertreter ein „Kleingärten prägender und wichtiger Teil unserer Stadt“

Wuppertal · Rund 50 Vorstandsvertreterinnen und -vertreter von Wuppertaler Kleingartenvereinen (KGV) sind der Einladung der SPD-Ratsfraktion zum traditionellen Jahresgespräch in das Vereinsheim des KGV Langerfeld gefolgt.

Die Siegerinnen und Sieger des 2024er Anlagenwettbewerbes des „Stadtverbandes Wuppertal der Gartenfreunde“. Platz 1 belegte die Kleingartenanlage Böhlerfeld aus der Elberfelder Südstadt.

Foto: Simone Bahrmann

„Uns liegt es am Herzen, mit den Kleingärtnern im Dialog zu bleiben“, so der Fraktionsvorsitzende Ben Thunecke. „Die Kleingartenanlagen – etwa 120 sind es in Wuppertal, mit über 6750 Kleingärten – sind ein prägender und wichtiger Teil unserer Stadt. Denn die öffentlich zugänglichen Anlagen sind wohnortnahe Erholungsmöglichkeiten für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler, gerade in den dicht besiedelten Wohnbereichen, und haben positive Auswirkungen auf das Stadtklima und die Biodiversität.“

Mehrere Themen wurden besprochen, von Entsorgungsfragen rund um Grünschnitt, Müll und Sperrmüll, über Balkonkraftwerke in Kleingärten und die Verkehrs- und Parkplatzsituation an einer Anlage bis hin zu einer neuen Verfügung zu Kirschlorbeergewächsen. Zudem wies die Fachverwaltung auf Neuigkeiten wie die Möglichkeit digitaler Bauanträge auch für Kleingärtner, zum Umgang mit Baumkontrollen und Pflegemaßnahmen und die Möglichkeiten von sogenannten Sammel-B-Plänen hin.

Stadtverordnete Klaus Jürgen Reese (SPD-Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen): „Der Erhalt und die Sicherung der Kleingartenanlagen ist wichtig für unsere Stadt. Das haben wir auch im Bereich der Bebauungspläne immer im Blick und unterstützen hier seit Jahrzehnten mit unserer Politik. Nicht zuletzt möchte ich zudem das ehrenamtliche Engagement der vielen Kleingärtnerinnen und -Kleingärtner, die sich aktiv in die Arbeit ihrer Kleingartenvereine einbringen, hervorheben. Das ist nicht selbstverständlich und ein wichtiger Beitrag zum Fortbestand des Kleingartenwesens in unserer Stadt.“

Neben Thunecke und Reese standen Arif Izgi (umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion), Vertreterinnen und Vertreter des Ressorts Grünflächen und Forsten sowie der Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) und Fred Dahlbüdding (Vorsitzender des Stadtverbands Wuppertal der Gartenfreunde )für Fragen und Gespräche rund um die Kleingartenanlagen zur Verfügung.