Bei der Rettungs- und Auswilderungsaktion wurden sie – wie bei der Arbeit an der Greifvogelstation generell – von Ehrenamtlichen unterstützt. Das wenige Wochen alte Findelkind war in die Greifvogelstation der Stadt aufgenommen worden und hatte sich dort „schnell und gut eingelebt – vor allem aber gründlich satt gegessen“, so die Verwaltung.
Den Fachleuten sei es aber wichtig, dass die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung aufwachsen. Deshalb beobachteten sie Nistplätze – und fanden einen geeigneten einer Familie mit drei kleinen Uhus. Die Wahl erwies sich als richtig: „Die Familie akzeptierte den fremden Neuzugang, die Uhu-Mutter hat jetzt noch ein zusätzliches Schnäbelchen zu stopfen.“
In der Greifvogelstation der Stadt Wuppertal werden jährlich rund 70 verletzte und kranke Greifvögel gesund gepflegt und anschließend wieder freigelassen. Bürgerinnen und Bürger, die einen kranken Greifvogel finden, können dafür Förster Christian Buschmann unter 0171 / 5520178 erreichen.