In der „Igelstation“ erhalten verwaiste, verletzte und kranke Igel schnelle und fachkundige Hilfe. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen sich dort ganzjährig um die Tiere und bringen die Igel, denen es wieder gut geht, im Frühjahr auch wieder zurück in ihre Lebensräume.
Der einheimische Braunbrustigel wurde von der Deutschen Wildtier-Stiftung zum Tier des Jahres 2024 gekürt. Er ist bedroht durch den Rückgang an geeigneten Lebensräumen, da er in aufgeräumten Gärten und Parks oft keinen Unterschlupf und nicht mehr genügend Futter findet. Eine große Gefahr stellen auch der Autoverkehr sowie Mähroboter in vielen modernen Gärten dar, denen zahlreiche Igel zum Opfer fallen.
Der Leiterin der Igelstation und Vorsitzenden des Netzwerks, Monika Thomas, und ihrem Mitarbeiter Lars Hahmel sind diese Bedrohungen nur allzu bekannt, schließlich nehmen sie immer wieder auch verletzte Igel auf und kümmern sich um sie. Umso mehr freute sie sich, aus den Händen des 1. Vorsitzenden des Zoo-Vereins, Bruno Hensel, und Geschäftsführer Andreas Haeser-Kalthoff einen Scheck über 3.000 Euro in Empfang nehmen zu können.
Für die Igelstation ist das Geld ein wertvoller und wichtiger Beitrag, denn der gesamte Betrieb wird durch Spenden und Zuwendungen finanziert. Der Zoo-Verein unterstützt damit den Schutz der einheimischen Tierwelt.