OB dankt Aktiven Wupperputz: 3.300 Helferinnen und Helfer aktiv

Wuppertal · Die Stadt hat die Zahlen für den „Wupperputz“ am vergangenen Samstag (22. März 2025) bekanntgegeben. Demnach räumten rund 3.300 freiwillige Helferinnen und Helfer bei schönem Frühlingswetter am Ufer der Wupper auf. Dabei kamen 14 Tonnen Müll zusammen.

Eine der Ausgabestellen.

Foto: Christoph Petersen

Begonnen hatte der gemeinschaftliche große Frühjahrsputz um 9 Uhr. An neun Material-Ausgabe-Stellen konnten sich die Wupperputzerinnen und -putzer mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen ausrüsten, um dann an der Wupper aktiv zu werden. Aufgeräumt wurde vom Beyenburger Stausee bis hin zur Rutenbeck. Wo die Bermen der Wupper wegen steiler Uferbefestigungen nicht direkt zugänglich sind, half der Wupperverband mit Leitern weiter.

Ab 12 Uhr waren der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWG) unterwegs, um die gefüllten Müllsäcke und Fundstücke einzusammeln. Beim Wiegen der Müllmengen zeigte sich einmal mehr, wie hilfreich die Frühjahrs-Aktion an der Wupper ist. Gefunden wurden neben Einwegverpackungen oder Kaffeebechern auch E-Scooter, ein E-Bike, große Metallteile, Einkaufswagen, Verkehrsschilder oder Kinderwagen. (Bilder)

Bilder: Der Wupperputz 2025 entlang des Flusses in Wuppertal
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Der Wupperputz 2025

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Foto: Christoph Petersen

„Wir danken allen, die in diesem Jahr mitgeputzt und sich für eine saubere Wupper eingesetzt haben“, sagt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Mich hat es wieder unheimlich beeindruckt, wie viele Freiwilligen in ihrer Freizeit mit anpacken, damit unsere Wupperufer sauber bleiben – darunter ganz viele Kinder. Ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten!“ Mit dabei waren Familien, Vereine, Firmen, die freiwillige Feuerwehr, das THW, die DLRG, der Nabu und sogar Kanus, die vom Wasser aus mitsammelten.

Um zu ihrem gewünschten Uferabschnitt zu kommen, erhielten die Helferinnen und Helfer einen Wupperputz-Button, mit dem sie kostenlos Bus und Schwebebahn nutzen konnten. Außerdem gab es zum Dank Karten für den Grünen Zoo, die städtischen Bäder und kleine umweltfreundliche Geschenke.