Aktionen an Wuppertaler Schulen Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt und Zusammenhalt

Wuppertal · Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben zahlreiche Wuppertaler Schulen verdeutlicht, was es bedeutet, Haltung zu zeigen. Im Rahmen der Schulaktion „Sei ein Mensch! Vielfalt l(i)eben – Respekt zeigen“ setzten Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt.

Ausschnitt aus der Videoaktion der Grundschule Marienstraße.

Foto: Stadt Wuppertal

Mit viel Engagement haben Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen verschiedene kreative Projekte auf die Beine gestellt: In Videos teilten sie Statements gegen Rassismus und für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung. Fotoaktionen brachten bunte Regenbögen aus Menschen hervor, die symbolisch für Diversität und Einheit stehen. Kraftvolle Plakate zierten die Schulflure und machten unmissverständlich klar: „Hier ist kein Platz für Rassismus!“

Handabdruck-Aktionen brachten die gesamte Schulgemeinschaft zusammen, um ihre Verbundenheit sichtbar zu machen. Zudem setzten sich viele Schülerinnen und Schüler im Unterricht und intensiven Gesprächen mit den Themen Rassismus, Vielfalt und Zusammenhalt auseinander und entwickelten Ideen für nachhaltige Projekte, die über die Aktion hinauswirken.

Plakataktion an der Gesamtschule Barmen.

Foto: Stadt Wuppertal

„Das Engagement der Schulen hat uns tief beeindruckt. Die Vielfalt und Kreativität der Beiträge zeigen, dass das Thema Rassismus und Zusammenhalt viele Schülerinnen und Schüler bewegt. Unser Ziel ist es, diese starke Botschaft nicht nur als einmalige Aktion stehen zu lassen, sondern nachhaltig im Schulalltag zu verankern. Das Kommunale Integrationszentrum wird die Schulen auch weiterhin dabei unterstützen, sich aktiv für ein diskriminierungssensibles und weltoffenes Miteinander einzusetzen“, so Arlin Çakal-Rasch (Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums).

Initiiert wurde die Aktion an den Schulen im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus durch das Kommunale Integrationszentrum und die Antirassismus-Beauftragte im Ressort „Zuwanderung und Integration“. Die Schirmherrschaft übernahm der Wuppertaler Rapper und Filmschaffende Horst Jesue Wegener, der mit einer Videobotschaft alle Schulen dazu aufrief, eigene kreative Beiträge zu leisten. Viele Schulen teilten ihre Aktionen am 21. März auch über Social Media und zeigten damit, dass Wuppertal eine Stadt der Vielfalt und des Zusammenhalts ist.

Unter dem Motto „Wir. Echt. Bunt.” organisierte der Anti-Rassismus-Arbeitskreis der Gesamtschule Uellendahl-Katernberg eine besondere Aktion, um ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende hinterließen ihre farbigen Handabdrücke auf einer großen Wand – als Symbol für eine Schule ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Ein weiteres Zeichen setzte die Schülervertretung (SV) gemeinsam mit dem Elterncafé mit einem gemeinsamen Fastenbrechen.

Foto: Stadt Wuppertal

Das Kommunale Integrationszentrum Wuppertal dankt allen teilnehmenden Schulen für ihr Engagement. Damit hätten die Jugendlichen gezeigt, wie wichtig es sei, gemeinsam für eine offene, respektvolle und solidarische Gesellschaft einzutreten. Diese starke Botschaft bleibe nicht nur in den Schulen sichtbar, sondern strahlt in die gesamte Stadt hinein.

Die von den Schulen geteilten Beiträge sind weiterhin auf der Instagram-Seite des Kommunalen Integrationszentrums (@integration_wuppertal) zu sehen.