Neben der Intensivierung der Zusammenarbeit ist das Ziel des Konsortiums auch eine verstärkte Ausbildung von Studierenden in diesem Bereich. „Außerdem sollen verbesserte akademische Perspektiven für die beteiligten Forscherinnen und Forscher geschaffen werden, insbesondere für junge Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler aus Drittstaaten“, so Prof. Per Jensen. Die Arbeit soll neue Ansätze zur Charakterisierung atmosphärischer Schadstoffe sowie zur Verbreitung der gewonnenen Kenntnisse und ihrer Kommunikation an die breite Öffentlichkeit enthalten. „Das Projekt fokussiert auf die spektroskopische Beschreibung von komplexen, flüchtigen organischen Verbindungen und ihren Reaktionen, sowohl experimentell als auch theoretisch“, erklärt Prof. Thorsten Benter.
Die Arbeit wird durch zahlreiche Entsendungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Partner unterstützt. Zudem sind weitere Netzwerk-Aktivitäten (Workshops, Sommerschule, internationale Tagung) geplant. „ATMOS“ ist ein Konsortium von insgesamt elf Forschungseinrichtungen aus EU-Staaten (Spanien, Frankreich, Deutschland und noch Großbritannien) sowie Drittländern (Chile, Marokko, Algerien, Volksrepublik China). Die Gesamtfördersumme im Rahmen des Programmes H2020-MSCA-RISE-2019 beläuft sich auf 892.400 Euro.