Jedes dritte Kind in Wuppertal ist von Armut betroffen. Nicht immer reicht das Geld für eine ausreichende Ernährung und die notwendige Bekleidung, auch wenn die Tafel Wuppertal sie in der Lebensmittelausgabe und mit Kinderkleidung im Sozialkaufhaus unterstützt.
Kinderarmut bedeute für die Betroffenen, so Kühn, auch Ausschluss von Bildungschancen, von sozialer Teilhabe und von Gemeinschaftsangeboten: „Daher war es mir ein besonderes Anliegen, anlässlich meiner Verabschiedung aus dem Dienst der Stadt Wuppertal um Spenden für die fünf Wuppertaler Kindertafeln zu bitten. Diese reihen sich längs der Talachse als eine Perlenkette der Hilfe, und zwar von Vohwinkel bis Langerfeld.“
Peter Vorsteher (Vorsitzender der Tafel Wuppertal) nahm die Summe stellvertretend für die Arbeitsgemeinschaft der Wuppertaler Kindertafeln in Form eines symbolischen Schecks entgegen. Mit dabei war Pfarrer Dr. Martin Hamburger vom Vorstand der Bethe-Stiftung. Auch er kennt als ehemaliger Leiter der Diakonie Wuppertal das Thema Kinderarmut aus eigener Anschauung.