„Dr. Hamburger stand pastoral-seelsorglich und theologisch für die Kultur und die Ausrichtung der Diakonie“, so Superintendentin Ilka Federschmidt. Als Person habe er immer die Einheit von Diakonie und Kirche gelebt. Und sei dabei warmherzig gewesen: „Schicksale von Menschen hat er an sich herangelassen und war im allerbesten Sinne des Wortes auch Hirte seines diakonischen Werkes.“
„Dr. Martin Hamburger wird eine große Lücke hinterlassen“, sagte Prof. Dr. Hans-Willi Kling, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Diakonie, anlässlich der Verabschiedung. „Sein Handeln war immer von großem Respekt füreinander geprägt.“ Auch in Zukunft soll jedes Diakonie-Projekt sozial-unternehmerisch unter die Lupe genommen werden. „Das ist ja gerade der wichtige Unterschied zu einem rein kommerziellen Anbieter“, so Kling. Daher sei die Verantwortung für die Nachfolgerin oder den Nachfolger groß.
Das Bewerbungsverfahren für die neue Diakoniedirektorin oder den neuen Diakoniedirektor läuft, wird aber noch eine Zeit beanspruchen. Auch nach dem Ausscheiden von Dr. Hamburger wird es wieder einen Theologischen Vorstand bei der Diakonie geben. Bis dahin führen Cornelia-Maria Schott und Thomas Bartsch, beide langjährig in der Geschäftsführung der Diakonie, die Geschäfte weiter.