Uwe Schneidewind sagte bei der wöchentlichen OB-Pressekonferenz am Montag, er wolle und werde „beim Thema Corona für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar sein.“
Ansonsten mahnte er zu „Geduld und Konsequenz“, um in den kommenden Wochen den Zielwert von unter 35 bei der Infektions-Inzidenz zu erreichen.
Impfzahlen nannte Corona-Krisenstabsleiter Johannes Slawig: 18.388 Wuppertaler waren (Stand Montag, 15. Februar 2021) geimpft – 1.817 davon vor Ort im Impfzentrum auf dem Freudenberg. Slawig: „Wir könnten dort täglich 1.000 bis 1.500 Menschen impfen, und wir warten sehnsüchtig auf den Impfstoff.“ Außerdem informierte Johannes Slawig über bisher 31 Fälle von Corona-Virus-Mutationen in Wuppertal.
Während der Pressekonferenz nach seiner Einschätzung Richtung Zukunft gefragt, gab der Leiter des Krisenstabes zu Protokoll, er halte für Wuppertal „das kurzfristige Erreichen einer 50er oder sogar 35er-Inzidenz für unrealistisch.“
Der Wuppertaler Inzidenz-Wert lag am Dienstag (16. Februar 2021) bei 64,51.