Neben besonderen Shopping-Erlebnissen sollen die Gäste die Schönheit und Einzigartigkeit des historischen Villen-Viertels vom Fuße an der Briller Straße bis hinauf auf die Briller Höhe genießen.
Die Idee zum Garagenflohmarkt hatte Karo aus der Viktoriastraße. Die 43-Jährige ist Gärtnerin und Sozialarbeiterin und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern seit sieben Jahren im Viertel. „Ideen und Projekte, die sich für Nachhaltigkeit und soziale Vernetzung einsetzen, sind wichtiger denn je. Mit der Organisation des 1. Viertel-Flohmarkts am Brill können wir beides verbinden“, sagt sie. Zusammen mit Cathy aus der Sadowastraße und Katha aus der Platzhoffstraße bildet sie das Orga-Team.
Um den Flohmarkt zu finanzieren, mussten die drei Frauen kreativ werden und ihre Kontakte bemühen. Glücklicherweise stießen sie überall, wo sie ihre Idee anbrachten auf offene Ohren und begeisterte Menschen. Yvonne Grabowski von der Grafikwerkstatt Wuppertal erklärte sich bereit, ehrenamtlich das Design für Flyer und Plakate zu übernehmen. Private Spenden aus der Nachbarschaft finanzieren den Druck.
Jetzt braucht es nur noch gutes Wetter und viele Besucherinnen und Besucher. Dann steht einem schönen Tag im Briller Viertel nichts mehr im Wege. „Wenn es gut klappt, dann machen wir das auf jeden Fall nächstes Jahr nochmal“, ist sich Karo sicher. „Wir haben jetzt schon so viel gelernt und so viele Ideen, wie alles noch besser klappen könnte. Es wäre schön, wenn der Viertel-Flohmarkt eine feste Größe im Quartier wird.“