Die Freude über den erneuten Erfolg bei den Direktmandaten wurde bei den Sozialdemokraten allerdings sichtlich getrübt durch den Verlust der rot-grünen Mehrheit im Landtag. Umgekehrte Vorzeichen hingegen bei der CDU. Dort feierte man den neuen Ministerpräsidenten Armin Laschet, konnte den Aufwärtstrend der Union aber nicht mit dem Einzug der Wuppertaler Kandidaten in den Landtag vervollständigen.
Uneingeschränkter Jubel hingegen bei der FDP über das deutlich zweistellige Ergebnis. Aus Wuppertal wird Marcel Hafke erneut die Freidemokraten im Parlament vertreten — er zog über die Liste ein. Betretene Gesichter hingegen bei den Grünen und ihrem unabhängigen Kandidaten Jörg Heynkes, dessen Ambitionen mit nur 15 Prozent einen deutlichen Dämpfer erhalten hatten.
Immerhin aber schaffte die Landespartei den Einzug in den Landtag, während die Linken knapp scheiterten. Im Gegensatz zur AfD, die auch in Wuppertal über acht Prozent der Stimmen bekamen.