Die vertragliche Vereinbarung gilt zunächst über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das Gebäude, in dem früher das „Novotel“ war, soll „der künftigen Nutzung entsprechend“ eingerichtet werden und 260 geflüchteten Menschen Platz bieten. „Unser ausdrückliches Ziel ist es, mit der Schaffung von Plätzen in Landeseinrichtungen die Kommunen zu entlasten“, so Chris-Patrick Kruse (Abteilungsleiter im Bereich Flüchtlinge in der Bezirksregierung Düsseldorf). „Ich freue mich, dass die Stadt uns dabei unterstützt.“
Vorausgegangen sei eine „eingehende Prüfung“, heißt es. „Krieg und Verfolgung stellen das Land Nordrhein-Westfalen, seine Städte und Gemeinden vor die Aufgabe, den geflohenen Menschen Schutz zu gewähren. Das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Düsseldorf prüfen gemeinsam, an welchen Standorten im gesamten Regierungsbezirk dringend benötigte Unterbringungsmöglichkeiten des Landes für Geflüchtete geschaffen werden können.
In einer gemeinsamen Informationsveranstaltung wollen die Bezirksregierung und die Stadt Wuppertal die Bürgerinnen und Bürger informieren. Ort und Zeit werden noch rechtzeitig mitgeteilt.“