Der Verein, der in seinem aktuellen Newsletter von der Schafbrücke als direkter Verbindung und Sichtachse zwischen Barmer Bahnhof und Steinweg-Viadukt spricht, sieht das Bauwerk als „historische Wegeverbindung“ und Facette bei der Diskussion über fehlende Nord-Süd-Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer.
Tatsache ist allerdings: In nur kurzer Entfernung von der gesperrten Schafbrücke gibt es am Alten Markt und/oder an der Dörner Brücke die Möglichkeit, die Wupper zu überqueren.
Jedenfalls lädt „neue ufer wuppertal“ für Freitag, 12. Januar, um 17 Uhr (Treffpunkt ist dann der Bahnhof Barmen) zu einer Lichterketten-Aktion zwischen Busbahnhof Barmen und Steinweg-Viadukt ein, „um den Machern der Verkehrswende im Rathaus das Potenzial der Schafbrücke zu verdeutlichen“.
„neue ufer wuppertal“ drückt sich in seinem als Aufruf formulierten Newsletter-Text so aus: „Die Schafbrücke könnte nicht nur eine kurze Verbindung von der Trasse zu einem S-Bahnhof mitten in der Stadt sein, sie birgt auch erhebliches touristisches Potenzial im Zusammenspiel Trasse / Kulturinsel Barmen / S-Bahnhof. Es sind 552 Meter Luftlinie vom Bahnhofsbereich zum Viadukt. Städtebaulich ein Katzensprung, aber für eine Lichterkette braucht es viele Leute. Also kommen Sie zahlreich, bringen Sie Streichhölzer, Glühwein, Tee und Kinderpunsch in der Thermoskanne, wir liefern Becher und Kerzen!“