15 Studierende und ihre Dozenten konnten nach Akko, Jersualem und Tel Aviv reisen und dort verschiedene, für die israelische Erinnerungskultur zentrale Orte, wie beispielsweise das Ghetto Fighter House oder Yad Vashem besuchen. Durch die Begleitung hochqualifizierter Guides, die auf den Themenkomplex der Erinnerungskultur abgestimmte Führungen realisierten, hatten die Besuche eine nachhaltige Wirkung in Sachen Lernerfolg – spürbar beispielsweise in den allabendlichen Reflexionsrunden deutlich.
Außerdem ermöglicht wurde im Zuge der Exkursion auch der Austausch zwischen israelischen und deutschen Studierenden im Rahmen eines gemeinsam an der Hebrew University in Jerusalem verbrachten Tages. In Gesprächen, Kleingruppenarbeit und Diskussionen ging es um Fragen der israelischen Erinnerungs- und Geschichtskultur, aber auch des alltäglichen Lebens. Hier wurden besonders die vielschichtigen Identitäten innerhalb der israelischen Gesellschaft deutlich.
Möglich wurde die Exkursion dank der Unterstützung durch das Richard Koebner Minerva Center der Hebrew University – sowie durch das Preisgeld, das Juliane Brauer durch den Gewinn der Auszeichnung „Wuppertaler Lehrlöwe 2018“ erhalten hatte.