An der Wupper-Talsperre beispielsweise, am Gräfrather Lichtturm, am Solinger Museum Plagiarius, am Theo-Otto-Theater oder am Tuchmuseum in Remscheid, am Wuppertaler Engels-Haus oder an der Historischen Stadthalle – für Besucherinnen und Besucher ist es leicht, die wichtigsten Informationen zur jeweiligen Sehenswürdigkeit auf kurzem Weg zu bekommen, auch jenseits der Öffnungszeiten.
Beim Scannen des QR-Codes gelangen sie direkt zu dem individuellen Beitrag der jeweiligen Sehenswürdigkeit. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Informationen zur Historie – all das wird ausgespielt, ebenso Alternativangebote. An einigen Orten ist die Anbringung bereits erfolgt, die restlichen Schilder folgen in den kommenden Wochen.
All diese Informationen sind in der Progressive Web-App (PWA) des BLTM hinterlegt. Dafür ist einiges an Vorarbeit gelaufen. Die Daten wurden zunächst in die touristische Datenbank des BLTM eingespeist. Ein großer Teil wird nach entsprechender Lizensierung von Bild- und Textmaterial als offene Daten an den touristischen „Data Hub NRW“ weitergeleitet.
Alle Daten liegen hier in maschinenlesbarer Form vor und stehen jedem touristischen Akteur in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus zur Verfügung. So können unterschiedlichste Dienste wie Suchmaschinen, Webseiten und Sprachassistenten auf die Daten zugreifen.
Die Schaffung dieses touristischen „Data Hubs NRW“ ist Teil der Landestourismusstrategie NRW. Die QR-Schilder sind die Ergänzung zu diesem neuen digitalen Service und erhöhen gleichzeitig die Sichtbarkeit und Reichweite der touristischen Angebote im Bergischen Land.