Auch der "Antarctic Research Trust" stellt sich am Sonntag im Grünen Zoo Wuppertal vor. Die Organisation betreibt Forschung und Naturschutz in der Antarktis sowie den angrenzenden Meeresgebieten und wird ebenfalls regelmäßig vom Grünen Zoo und vom Zoo-Verein unterstützt.
Seit 2008 findet jedes Jahe der Welt-Pinguintag statt. Er soll den Menschen bewusst machen, dass die flugunfähigen Vögel, die nur auf der Südhalbkugel vorkommen, auf Hilfe und Schutz angewiesen sind. Viele Vereine und Organisationen bemühen sich, die Pinguine und ihren Lebensraum zu schützen und die Arten vom Aussterben zu bewahren.
Im Grünen Zoo werden drei Pinguinarten gehalten: Brillenpinguine aus Südafrika sowie die kältegewohnten Esels- und Königspinguine. Seit dem 25. Oktober 2017 haben die Königs- und Eselspinguine Gäste aus dem Zoo Basel in ihrer Anlage. Die Unterbringung wurde über das Europäische Ex-situ-Programm (EEP) koordiniert, da die heimische Anlage der tierischen Gäste in dieser Zeit erneuert und umgebaut wird.
Mit den 16 Königspinguinen und sieben Eselspinguinen aus Basel hat sich die Zahl der Pinguine im Grünen Zoo Wuppertal fast verdoppelt. "Die Vergesellschaftung ist bislang erfreulich gut verlaufen, so dass jetzt bereits drei Königspinguine auf Eiern sitzen und wir uns auf Nachwuchs freuen können. Bei unseren Brillenpinguinen ist am 10. April bereits doppelter Nachwuchs geschlüpft", teilt der Tierpark an der Hubertusallee mit.