„Ukraine-Krieg, erhöhte Energie- und Lebensmittelkosten: Gerade in diesen Zeiten ist die Arbeit der Wuppertaler Tafel unverzichtbar“, betont Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig die Bedeutung der Einrichtung für Wuppertaler. „Die Spendeneinnahmen werden für den laufenden Betrieb der Tafel benötigt, daher sehe ich keine Alternative – die Stadt sollte für die Sanierungskosten aufkommen.“
Aktuell dringt durch das kaputte Dach Wasser ins Haus hinein und richtet dort massive Schäden am Gebäude an. Bislang wurden erste kleine Reparaturen vorgenommen, jedoch ist eine grundlegende Sanierung notwendig, damit das Gebäude weiterhin genutzt werden kann.
Wenn der Rat der Stadt der Dachsanierung zustimmt, soll vertraglich festgehalten werden, dass die Wuppertaler Tafel das Gebäude für die Dauer von mindestens 15 Jahren für den gemeinwohlorientierten Zweck nutzt – beispielsweise als Unterkunft für Geflüchtete oder für Beratungsangebote. 2023 könnte mit der Sanierung des Dachs sowie des Dachgeschosses begonnen werden.
Seit Ende Juli dieses Jahres sind in zwei Etagen des Tafel-Gebäudes etwa 200 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht. Die Stadt hat die Kosten für Sanierung und Einrichtung sowie Miete übernommen.