So werde die von Land und Kommunen vereinbarte finanzielle Erleichterung für Familien mit Kindern gewährleistet. Wie weitere Regelungen bei einem Fortbestehen der derzeitigen Corona-Einschränkungen aussehen könnten, müsste in weiteren Gesprächen zwischen Land und Kommunen geklärt werden.
Hinweis für Familien, die ihre Gebühren nicht per Lastschrift zahlen, sondern überweisen: Sie sollten die Überweisung im Februar rechtzeitig stornieren.
Insgesamt werden in Wuppertal 13.000 Kinder in 205 Einrichtungen betreut, 69 davon sind städtisch. Die Gesamtsumme der Gebühr beträgt rund 800.000 Euro im Monat, die sich nun Stadt und Land je zur Hälfte teilen.
Oberbürgermeister Uwe Schneidewind: „Für die Familien, die durch Corona stark gefordert und in vielen Fällen auch wirtschaftlich belastet sind, ist es ein wichtiges Signal, dass die Gebühren ausgesetzt werden. Ebenso wichtig ist es, dass wir das unbürokratisch, ohne zu hohen Aufwand, aber verlässlich umsetzen. Die Mütter und Väter, die aktuell darauf verzichten, ihre Kinder zur Kita zu schicken, leisten einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie. Sie ermöglichen in dieser kritischen Phase höchster Infektionszahlen eine Betreuung der Kinder, deren Eltern aus beruflichen oder anderen Gründen darauf angewiesen sind.“