„Als einen Schlag ins Gesicht der Cronenberger Bürger kann man die personelle Aufstockung der Bürgerbüros in Barmen, Ronsdorf und Vohwinkel bei gleichzeitig geschlossenem Bürgerbüro in Cronenberg empfinden. Das ist Bürgernähe nach Barmer Rathausart“, so der Bürgerverein Küllenhahn, der Bürgerverein Hahnenberg-Cronenfeld (BHC), der Cronenberger Heimat- und Bürgerverein (CHBV) und „Die Sudbürger“ in einem gemeinsamen offenen Brief. „Es entsteht der Eindruck, dass man durch die Hintertür der Pandemie-Maßnahmen diesen beiden Bürgerbüros ihre Daseinsberechtigung nun komplett entziehen will.“
Mit rund 260 Quadratmetern Bürofläche sei das Bürgerbüro in Cronenberg „ausreichend groß und kann mit einem durchdachten Sicherheitskonzept auch unter PandemieBedingungen sicher betrieben werden. Auch würden die circa 30.000 Euro Mietkosten pro Jahr sinnvoller genutzt als bei dem Momentanen Leerstand des Büros“, heißt es. Eine Öffnung sei im Sinne „einer bürgernahen Verwaltung und auch insbesondere zur Vermeidung eines erhöhen Infektionsrisikos in Pandemie-Zeiten“.
Man bitte Schneidewind, die Verwaltung anzuweisen, „das Bürgerbüro in Wuppertal Cronenberg mit einem abgestimmten Sicherheitskonzept gemäß den geltenden Pandemie-Vorschriften umgehend zu öffnen“.