Die Zahl befände sich damit ungefähr auf dem Niveau ab 2016 (3.527). 2017 waren es 3.644 Neugeborene, 2018 dann 3.613, 2019 folgten 3.469 und 2020 schließlich 3.506. In Remscheid sanken die Geburten 2022 auf 1.010 (minus 4,6 Prozent), in Solingen auf 1.370 (minus 10,7 Prozent).
Für die meisten Kreise und kreisfreien Städte erwartet das Statistische Landesamt für das gerade zu Ende gegangene Jahr niedrigere Geburtenzahlen als ein Jahr zuvor. Die höchsten Rückgänge werden für Köln (minus 13,9 Prozent), Hagen (minus 11,6 Prozent) und Krefeld (minus 11,3 Prozent) prognostiziert. Mehr Neugeborene werden dagegen für Herne (plus 2,8 Prozent) und den Kreis Heinsberg (plus 1,7 Prozent) erwartet.
Die Daten stammen aus einer Schätzung, die von IT.NRW entwickelt und durchgeführt wurde. Das Verfahren basiert auf vorläufigen Ergebnissen des Jahres 2022 sowie auf der Auswertung von Vorjahreswerten und ermöglicht lediglich Aussagen zur Zahl der Geburten. Endgültige Ergebnisse der Geburtenstatistik 2022 mit weiteren Angaben wie zum Beispiel zum Alter der Mütter oder zu Mehrlingsgeburten stehen demnach voraussichtlich im Juni 2023 zur Verfügung.