Fotis Matentzoglou, Sprecher für Internationale Politik im Landesvorstand der Linken: „Die türkische Justiz ist nicht gerade für ihre Demokratiefreundlichkeit bekannt. Es kann nicht sein, dass ein in NRW wohnhafter deutscher Staatsbürger von Bundes- und Landesregierung im Stich gelassen wird und der Farce der türkischen Justiz ausgeliefert ist! Oder erwartet die schwarz-gelbe Landesregierung tatsächlich einen fairen Prozess? Das wäre ähnlich naiv wie die Corona-Politik des NRW-Ministerpräsidenten.“
Bereits seit mehreren Wochen sitzt der Wuppertaler in der Türkei fest. Vorgeworfen wird dem 63-Jährigen, der sich in der Türkei für einen Urlaub aufgehalten hatte, die „Verunglimpfung des Staates“. Der Mann war nach einer Anzeige von türkischen Polizeibeamten am Flughafen in Antalya festgenommen worden.