„Vida Polat hat die barrierefreie Wohnung nun zugesagt“, berichtet Rosemarie Gundelbacher, die die Familie ehrenamtlich unterstützt und begleitet. Die große Resonanz der Rundschau-Leser, unzählige Briefe und Mails, haben Ali und Vida Polat tief bewegt. „Mit so einer überwältigenden Hilfsbereitschaft hat die Familie nicht gerechnet. Zu wissen, dass so viele Menschen an ihrer Seite stehen, hat sie sehr gefreut. Und ihnen die Hoffnung wiedergegeben.“
Und auch der Landschaftsverband Rheinland, der den Antrag auf Opferentschädigungsrente abgelehnt hatte, hat sich nun geäußert. Es soll ein Gutachten erstellt werden, berichtet Rosemarie Gundelbacher, der Fall noch einmal geprüft werden. Auch der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh (SPD) macht sich nun für Ali Polat stark, möchte den Kontakt zum Landschaftsverband aufnehmen. Rosemarie Gundelbacher: „Die Rente ist sehr entscheidend. Sie würde der Familie helfen, ihre laufenden Kosten in Zukunft selbst zu tragen und ein unabhängiges, wieder freieres Leben führen zu können.“
Infos zur Spendenmöglichkeit
Die Rundschau haben viele Anfragen von Lesern erreicht, die sich nach Möglichkeiten erkundigt haben, der Familie finanziell zu helfen. Um die Unterstützung in geregelte Bahnen zu lenken, werden die Spenden über die ehrenamtliche Medieninitiative „Hilfe für Wuppertaler in Not“ (WiN) organisiert. Falls mehr Unterstützung zusammenkommt, als die Familie derzeit benötigt, werden andere Wuppertaler in Not unterstützt. Infos zu den Spendenmöglichkeiten gibt es im Netz unter www.win-wuppertal.de